Restaurierung von Gemälden


 


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Erika Thümmel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Objekte:

Traditionelle Leinwandbilder des 17. bis 19. Jh., Tafelbilder aus der Zeit der Gotik und des 19. Jh., zeitgenössische Malerei in unterschiedlichen Techniken, Fahnenbilder und bemalte Fastentücher.
Viele, aber nicht alle Gemälderestauratoren restaurieren auch die dazugehörigen historischen Bilderrahmen.
 
Charakteristische Schadensbilder:
  • Risse oder Löcher im Bildträger, oft verbunden mit sich einrollenden Rändern und wachsenden Malschichtverlusten rund um die eigentliche Beschädigung.
  • mangelhafte Spannung der Leinwand, Verbeulungen, Druckstellen;
  • instabile Malschicht, dachförmige Abhebungen oder bereits erfolgte Malschichtverluste durch Abblätterungen;
  • mehr oder weniger ausgeprägtes Craquele bzw. schüsselförmige Verformungen der Malschicht in Folge von Klimaschwankungen;
  • Ausbleichen oder Veränderungen von Farben in Folge von Lichteinwirkung, insbesondere Sonnenlicht oder generell zu starker Beleuchtung;
  • verschmutzte Farbschicht, vergilbter, nachgedunkelter oder trüb gewordener Firnis, verfärbte Retuschen und Übermalungen;
  • Schäden durch Insekten und Mikroorganismen Holzwürmer sind häufige Schädlinge in Keil- und Zierrahmen, Schimmelpilze und Bakterien vermehren sich bei hoher Luftfeuchtigkeit besonders unter Verglasungen und als Folge gewisser Doubliermassen.
  • Unsachgemäße Restaurierungen in der Vergangenheit führten nicht selten zu verputzten Malschichten, bei denen Feinheiten der Malerei sowie Lasuren angelöst bzw. zerstört wurden. Unsanfte Doubliermethoden führten zum Verpressen der Malschicht und damit zum Verlust des Pinselduktus

Dringender Handlungsbedarf durch den Restaurator ist gegeben bei:

  • Löchern und Rissen im Bildträger;
  • instabiler Oberfläche, neueren Abplatzungen und Malschichtverlusten. 
  • Schimmel oder Insektenbefall;
  • unzureichender Aufspannung der Leinwand.